1000 Chancen

Veranstaltungen

Aktionstag "Ein Tag Azubi" 2018

Aktionstag "Ein Tag Azubi" 2018

Am 22. November veranstalteten die Wirtschaftsjunioren Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum fünften Mal den Aktionstag „Ein Tag Azubi“. Bundesweit öffneten hunderte Unternehmen aus rund 40 Regionen Deutschlands Ihre Türen. Dank des Aktionstages hatten kanpp 400 junge Menschen die Chance einen Tag Azubi zu sein.

„Mit dem Aktionstag ‚Ein Tag Azubi‘ geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, ihren Wunschberuf auszuprobieren. Die Jugendlichen können ihre Talente entdecken und kommen direkt mit möglichen Arbeitgebern ins Gespräch“, veranschaulicht Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. In vierzig Regionen Deutschlands beteiligen sich hunderte Unternehmen an dem Aktionstag – vom Einzelhändler bis zum DAX-Konzern.

„Der Aktionstag ist eine wahre Erfolgsgeschichte, sowohl für uns Wirtschaftsjunioren als auch für die Jugendlichen. In den vergangenen Jahren konnten wir zahlreiche Praktika und Lehrstellen vermitteln“, fügt Kristine Lütke hinzu.

Die Fotos sind im OBI Baumarkt in Bonn entstanden.

Copyright der Bilder: WJD/ Lars May

Tour durch Augsburger Unternehmen

Tour durch Augsburger Unternehmen

Passend zum Fokusthema „Integration“ der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren veranstaltete das Projekt „Jugend stärken: 1000 Chancen“ eine Tour für junge Menschen durch Augsburger Unternehmen. Die Jugendlichen hatten Gelegenheit, hinter die Kulissen eines großen Einzelhändlers und eines Technologieunternehmens zu blicken.

Nach der erfolgreichen Roadshow im Sommer „tourte“ das Projekt „Jugend stärken: 100 Chancen“ schon zum zweiten Mal durch Süddeutschland. Ausgangspunkt war diesmal Augsburg. Die Tour, die in die Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren eigebettet war, zielte darauf ab, Jugendlichen verschiedene Ausbildungsberufe vorzustellen und ihnen so eine berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland, erläutert den Hintergrund: „Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel möchten wir mit solchen Aktionen Chancen für junge Menschen schaffen, die es beim Berufseinstieg nicht so einfach haben.“

Diesmal ging es gemeinsam mit Bernd Ruffing, Ressortinhaber Bildung im Bundesvorstand, und den 1000 Chancen-Botschaftern Katrin Muhs, Timea Neumann und Aytekin Ünal zunächst zu verschiedenen Jugendsozialeinrichtungen in Augsburg. Dann nahm der Tourbus mit vielen Jugendlichen an Bord, darunter auch junge Geflüchtete, Kurs auf die erste Station: das Kaufland Lechhausen. Vor Ort gewährte der Filialleiter einen Einblick in die Verkaufsräume und versorgte die Jugendlichen mit Informationen rund um den Einzelhandel. Weiter ging es mit einem Blick hinter die Kulissen des Backshops, der Anlieferung und Lagerung sowie zum minus 30 Grad kalten Kühlhauses. Darauf folgte die Vorstellung verschiedener Ausbildungsberufe durch zwei Auszubildende des Unternehmens. Auch die Ausbildungsleiterin nahm sich Zeit für die Fragen der Jugendlichen.

Nur wenige Meter weiter öffnete die Kuka AG ihre Pforten und ließ die Jugendlichen in das dortige Ausbildungszentrum hineinschnuppern. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens mit den Geschäftsfeldern Robotik und Automation folgte gleich der praktische Teil. Ein Jugendlicher der Gruppe durfte in einem Geschicklichkeitsspiel auf Zeit gegen einen Kuka-Roboter antreten – ein schwieriges Unterfangen. Im Anschluss ging es in die Werkshalle, wo weitere Ausbildungsberufe vorgestellt wurden. Auch dort gab es viel zu entdecken und ein weiterer Roboter durfte von einem Teilnehmer gesteuert werden. Zum Abschluss kamen alle Beteiligten noch einmal bei ein paar Snacks und Getränken zusammen und konnten den Tag Revue passieren lassen. „Es hat mir sehr gefallen, die Betriebe anzuschauen und mich über verschiedene Berufe zu informieren“, resümierte Projektteilnehmer Darwish aus Afghanistan. „Auch für uns als Unternehmen war das eine wunderbare Möglichkeit, junge Menschen jenseits von formalen Bewerbungsunterlagen kennenzulernen“, resümiert Manfred Schußmann, Leiter des Ausbildungszentrums der Kuka AG.

Die Bilanz des Tages: Viele neue Eindrücke und eine konkrete Chance für mehrere Jugendliche auf einen Schnuppertag bei Kuka. Eine erfolgreiche Aktion für alle Seiten.

Copyright Fotos: Bernd Jaufmann

Rückblick: 1000 Chancen Tour 2018

Rückblick: 1000 Chancen Tour 2018

Das Projektbüro „JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“ war vom 11. bis zum 15. Juni auf großer Tour, unterwegs quer durch Bayern und Baden-Württemberg.

In 5 Tagen wurden 10 Wirtschaftsjunioren-Kreise besucht, 10 Kilogramm Popcorn verteilt und mehr als 2000 Kilometer zurückgelegt. Vor Ort gab es viele unterschiedliche Aktionen: Von Netzwerktreffen über Betriebsbesichtigung bis zum Ausbildungs-Speed-Dating war alles dabei. Bei den verschiedenen Aktionen konnten vielen Jugendlichen Berufsperspektiven aufgezeigt werden und sogar ein paar Praktikumsplätze wurden vermittelt.

Begleitet wurde das Projektbüro von Bernd Ruffing aus dem Bundesvorstand und den Projektbotschafterinnen und Botschaftern Michaela Partheimüller, Martin Runge und Jonas Dietzel.

 

Copyright Fotos: Siehe Bildunterschrift

WJD/Klaus Polkowski
WJD/Klaus Polkowski
WJD/Klaus Polkowski
WJD/Vanessa Mund
WJD/Vanessa Mund
WJD/Vanessa Mund
WJD/Anna Schröder
WJD/Anna Schröder
WJD/Anna Schröder
WJD/Viktória Létang
WJD/Viktória Létang
WJD/Viktória Létang
WJD/Viktória Létang
WJD/Viktória Létang
WJD/Lea Theweleit
WJD/Lea Theweleit

Erfolgreiches Ausbildungs-Speeddating am 2. März in Hannover

Erfolgreiches Ausbildungs-Speeddating am 2. März in Hannover

Im Vorfeld der WJD-Frühjahrsdelegiertenversammlung in Hannover fand in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. und den WJ Hannover ein Ausbildungs-Speeddating statt. Die jungen Menschen wurden über Berufsfelder und konkrete Ausbildungsberufe in verschiedensten Branchen informiert. Gemeinsam konnten Interessen ausgelotet und passende Berufe identifiziert werden.

 

Das Ganze fand im Setting eines klassischen Speeddatings statt. Jeweils ein Unternehmer und ein Jugendlicher saßen sich für 10 Minuten gegenüber und tauschten sich aus. Nachdem ein Signal ertönte, rückten alle Jugendlichen einen Tisch weiter und konnten sich so über alle zehn Berufe informieren. Hierbei reichte die Vielfalt der vorgestellten Berufe von handwerklich-technischen, über kaufmännisch-verwaltenden bis hin zu künstlerisch-kreativen Ausbildungsberufen.

 

Im Vorfeld fand in ungezwungener Atmosphäre ein Imbiss mit Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen statt. Abgerundet wurde die Aktion durch ein gemeinsames Foto mit dem Wunschberuf in einer Fotobox.

 

Foto: WJD/Milazzo Eventfotografie

Bewerbungstag am 7. September 2017: Junge Wirtschaft macht Jugendliche fit für die Bewerbung

Bewerbungstag am 7. September 2017: Junge Wirtschaft macht Jugendliche fit für die Bewerbung

Im Rahmen von „JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“ standen am 7. September 2017 einen Tag lang junge Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte der Wirtschaftsjunioren rund 40 jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Neben einem professionellen Bewerbungsfotoshooting und intensiven Bewerbungstrainings rundete der Einblick in ein mittelständisches Unternehmen den Bewerbungstag ab.

Beim JUGEND STÄRKEN-Bewerbungstag lud die Junge Wirtschaft jungen Menschen – darunter auch junge Geflüchtete – zum Bewerbungstraining nach Köln ein. Ziel war es, die jungen Menschen durch praxisnahe Tipps der Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Bewerbung zu unterstützen. Neben dem Training und einem Bewerbungsfotoshooting, stand auch ein Einblick in ein mittelständisches Wirtschaftsjunioren-Unternehmen bei der Sander Digital Pictures GmbH an. Wirtschaftsjunior Julian Röder öffnet dafür sein Unternehmen und berichtete aus erster Hand, was für eine erfolgreiche Bewerbung in seiner Branche wichtig ist. Dort konnten die jungen Nachwuchskräfte auch ihre Bewerbungsfotos ausdrucken lassen und sich zu Themen der dualen Berufsausbildung informieren.

Im Anschluss fand ein Austausch zwischen allen Akteuren des Tages statt. Dort wurden gemeinsame Anknüpfungspunkte für eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsjunioren, Jugendmigrationsdiensten und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit besprochen, um gemeinsam bedarfsgerechte Angebote für Jugendliche zu entwickeln.

Die Jugendlichen wurden durch den Jugendmigrationsdienst Köln Ehrenfeld sowie JUGEND STÄRKEN im Quartier begleitet. Organisiert wurde die Veranstaltung von „JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“ in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Köln.

 

Bildnachweis: Daniel A. Opoko
                       Wirtschaftsjunioren Deutschland

 
 

Praxisworkshop am 17. März 2017: 16 Chancen für Flüchtlinge durch die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt!

Praxisworkshop am 17. März 2017: 16 Chancen für Flüchtlinge durch die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt!

Im Rahmen von JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen und unserer Frühjahrsdelegiertenversammlung luden die Junioren am 17. März 2017 Flüchtlinge in das Autohaus Beständig ein. Neben einer lockeren Kontaktaufnahme standen erste Einblicke in Berufe auf dem Programm. Volker Hummel von Schmitt Fußbodentechnik , Daniel Beständig (Autohaus) und ihre Mitarbeiter standen den Jugendlichen Rede und Antwort und stellten ihre Berufe anhand von Praxisübungen vor. Gemeinsam wurden Reifen gewechselt und Fließen verlegt. Spaß war vorprogrammiert!

Bildnachweis: Wirtschaftsjunioren Deutschland

 
 
 

Praxisworkshop JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen am 15. September 2016

Praxisworkshop JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen am 15. September 2016

Theorie trifft Praxis: Beim gemeinsamen Workshop zwischen sozialpädagogischen Fachkräften der AWO Konstanz und Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren sprachen die Teilnehmenden über die Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten sowie Jugendlichen mit Lernschierigkeiten. Sie ermittelten zielgruppenspezifische Besonderheiten, aus denen sie Projektideen ableiteten. Direkt im Anschluss konnten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ihre gewonnenen Erkenntnisse testen. Junge Menschen, die von der AWO Konstanz begleitet werden, waren eingeladen. Nach einem kurzen Kennenlernen fand eine Betriebsbesichtigung im nahe gelegenen Autohaus Gohm statt. Hier erfuhren die jungen Teilnehmenden, darunter hauptsächlich Geflüchtete, Näheres zu den Ausblidungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und durften den Motor eines Fahrzeugs testen.

Für die jungen Menschen war es eine erlebnisreiche Abwechslung - für die Wirtschaftsjunioren und die Sozialpädagogen ein erster Anknüpfungspunkt für weitere Projektideen.

Bildnachweis: Wirtschaftsjunioren Deutschland

Bundesvorstand in Aktion mit Geflüchteten in Berlin am 15. Juli 2016

Bundesvorstand in Aktion mit Geflüchteten in Berlin am 15. Juli 2016

25Willkommenskultur ganz praktisch - das war unser Motto am letzten Freitag. Gemeinsam mit jungen Flüchtlingen packte der Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland am vergangenen Freitag kräftig an: sägen, schippen, schleifen. Der Außenbereich eines multikulturellen Begegnungshauses wurde renoviert. Unter anderem wurde das Baumhaus, das vom Architekten Florian Kneer entworfen wurde, von Moos befreit und das Langhaus neu "aufgezogen". In der lockeren Atmosphäre lernten sich Wirtschaftsjunioren und die jungen Leute mal von einer anderen Seite kennen, anpacken verbindet schließlich.

Die Wirtschaftsjunioren wollen geflüchtete junge Menschen aktiv in die Gesellschaft einbinden – sei es durch gemeinsame Aktivitäten oder durch Orientierungshilfe am Ausbildungsmarkt.Am Vormittag hatten die Wirtschaftsjunioren daher zur Berufsberatung eingeladen. Wer hart arbeitet, hat sich natürlich auch Freizeit verdient und so saß man am Abend bei einem Snack zusammen.

Das Kreativhaus Berlin ist eine Kultur- und Begegnungsstätte mit soziokulturellen Angeboten. Die jungen geflüchteten Menschen kamen über den Jugendmigrationsdienst beim CJD Berlin Mitte.

Auch das Bundesjugendministerium berichtet.


Bildnachweise: WJD

Ausbildungsinformationsbörse für junge Flüchtlinge in Berlin am 4. April 2016

Ausbildungsinformationsbörse für junge Flüchtlinge in Berlin am 4. April 2016

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland wollten jungen Flüchtlingen in Sachen Ausbildung mit Informationen aus erster Hand, direkt und konkret weiterhelfen. In Gemeinschaftsarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde eine Ausbildungsinformationsbörse erarbeitet, die letztlich auch in deren Räumen stattfand. Mit Hilfe des langjährigen Partners, der Jugendmigrationsdienste, konnte die Idee eines Speeddatings in die Tat umgesetzt werden. Die Idee fand auch bei weiteren Partnern grossen Zuspruch. Mit dabei waren die IHK, HWK, Berufsbildungsberatung und arrivo.

Speeddating mal anders
Die Idee: An vier Tischen würden verschiedene Schwerpunkte besprochen werden. Ein Tisch würde besetzt von der Industrie und Handelskammer, einer von der Handwerkskammer, einer von der Ausbildungs- und Berufsinitiative Arrivo, einer von Wirtschaftsjunioren. Die erwarteten 40 Jugendlichen sollten zwischen den Tischen wechseln und ihre Fragen stellen. Aber es kam anders. Statt der erwarteten 40 Jugendlichen kamen am 4. April etwa 100 junge Leute zur Konrad-Adenauer-Stiftung. Die jungen Leute kamen größtenteils aus Syrien und Irak.

Ungebremste Wissbegierde

Das Interesse war umwerfend und erste logistische Herausforderungen, ausgelöst durch den Ansturm, konnten schnell gemeistert werden: Ein weiterer Raum wurde benötigt, zwei zusätzliche Informations-Tische wurden besetzt, weitere Referenten wurden dazu geholt. Die fünf Arabisch-Übersetzer hatten alle Hände voll zu tun. Die Jugendlichen aus den Jugendmigrationsdiensten und dem Modellprojekt jmd2start nutzten ihre Chance mit UnternehmerInnen in Kontakt zu treten. Was ist eigentlich die duale Ausbildung? Wie finde ich eine Ausbildungsstelle? Was bringt mir ein Praktikum? Manche Themen wurden sehr detailliert, andere im Überblick behandelt, manche Gespräche fanden auf Deutsch und viele auf Arabisch statt. Hamed, der vor einem halben Jahr aus Syrien kam, hat in Damaskus französische Literatur studiert. In Deutschland möchte er nun auf Übersetzer umsatteln; er sucht nun ein Praktikum um besser Deutsch zu lernen. Tipps für die Praktikumssuche bekam er an dem Nachmittag von der IHK und den Wirtschaftsjunioren. Außerdem hat auch er etwas Neues gelernt „Ich hatte noch nichts von der dualen Ausbildung in Deutschland gehört. Das ist in der Kombination aus Theorie und Praxis wirklich ein cooles Konstrukt.“

Erfolg hoch zwei
Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg, deshalb soll die Ausbildungsinformationsbörse auch kein einmaliges Event bleiben. "Für uns Unternehmer war neben der Wissensvermittlung insbesondere der persönliche Kontakt mit den Jugendlichen besonders wertvoll. Wir werden diese Informationsbörse in Zusammenarbeit mit Konrad-Adenauer-Stiftung und den Jugendmigrationsdiensten nochmals organisieren" sagt Daniel Wiegand, Wirtschaftsjunior aus Berlin.

Bildrechte: WJD/Hertzsch/Fotomanufaktur-hertzsch.de

Gemeinsam über den Tellerrand schauen: Junge Wirtschaft kocht mit Staatssekretär und Flüchtlingen am 11. März 2016

Gemeinsam über den Tellerrand schauen: Junge Wirtschaft kocht mit Staatssekretär und Flüchtlingen am 11. März 2016

Am 11. März 2016 hieß es anpacken: Wirtschaftsjunioren und 24 junge Menschen, darunter auch Flüchtlinge, kamen in Karlsruhe zu einem Schnuppertag in einer Lehrküche zusammen. Gemeinsam mit Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, kochten sie landestypische Gerichte und tauschten sich zum Thema duale Ausbildung aus.

Über den Tellerrand
Bulgursalat, Falafel, Anis-Tee – die gemeinsame Kochaktion war nicht nur mit Blick auf die vielen hergestellten Köstlichkeiten ein voller Erfolg. Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe hatten in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes Baden junge Menschen mit Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge zu einem besonderen Tag eingeladen: Gemeinsam Kochen mit Staatssekretär und Bundesvorstand stand auf dem Menü. Ziel war es, den jungen Teilnehmenden neue Impulse mit auf den Weg zu geben und Zugang zur Arbeitswelt zu schaffen. Einige Jugendliche entpuppten sich als talentierte Küchenchefs und beeindruckten mit ihren Fähigkeiten auch die Ausbilderinnen. Sie zeigten dem Staatssekretär Dr. Kleindiek, wie man Orangen filetiert und Röschen aus Tomaten schnitzt. Außerdem berieten die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe zum Thema Bewerbungen. Viele der Jugendlichen waren sehr gut vorbereitet und nutzten die Chance, ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen zu lassen. Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen war die Freude ob der gelungenen Aktion groß. Staatssekretär Dr. Kleindiek resümierte: „Junge Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, sind motiviert, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Davon konnte ich mich heute live überzeugen. Es ist wichtig, dass die Wirtschaftsjunioren und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zusammenarbeiten, um ihnen Praxiserfahrungen zu ermöglichen.“

Wertvolle Erfahrungen
Für die Wirtschaftsjunioren war vor allem der direkte Austausch mit den Jugendlichen eine Bereicherung. So lernten sie die persönlichen Geschichten der Flüchtlinge kennen und erfuhren Vieles über die Herkunftsländer und dortigen Traditionen. Benjamin Weiler, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe ist zufrieden „Die Kochaktion mit den Jugendlichen war eine tolle Erfahrung. Wir hatten viel Spaß und es war interessant zu sehen, wie vielseitig und motiviert sie sind.“ Die Karlsruher Wirtschaftsjunioren wollen die Jugendlichen weiter auf ihrem Weg unterstützen und Integration fördern.

Bildrechte: WJD/Anna Schröder