1000 Chancen

Veranstaltungen

Praxisworkshop am 17. März 2017: 16 Chancen für Flüchtlinge durch die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt!

Praxisworkshop am 17. März 2017: 16 Chancen für Flüchtlinge durch die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt!

Im Rahmen von JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen und unserer Frühjahrsdelegiertenversammlung luden die Junioren am 17. März 2017 Flüchtlinge in das Autohaus Beständig ein. Neben einer lockeren Kontaktaufnahme standen erste Einblicke in Berufe auf dem Programm. Volker Hummel von Schmitt Fußbodentechnik , Daniel Beständig (Autohaus) und ihre Mitarbeiter standen den Jugendlichen Rede und Antwort und stellten ihre Berufe anhand von Praxisübungen vor. Gemeinsam wurden Reifen gewechselt und Fließen verlegt. Spaß war vorprogrammiert!

Bildnachweis: Wirtschaftsjunioren Deutschland

 
 
 

Praxisworkshop JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen am 15. September 2016

Praxisworkshop JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen am 15. September 2016

Theorie trifft Praxis: Beim gemeinsamen Workshop zwischen sozialpädagogischen Fachkräften der AWO Konstanz und Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren sprachen die Teilnehmenden über die Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten sowie Jugendlichen mit Lernschierigkeiten. Sie ermittelten zielgruppenspezifische Besonderheiten, aus denen sie Projektideen ableiteten. Direkt im Anschluss konnten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ihre gewonnenen Erkenntnisse testen. Junge Menschen, die von der AWO Konstanz begleitet werden, waren eingeladen. Nach einem kurzen Kennenlernen fand eine Betriebsbesichtigung im nahe gelegenen Autohaus Gohm statt. Hier erfuhren die jungen Teilnehmenden, darunter hauptsächlich Geflüchtete, Näheres zu den Ausblidungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und durften den Motor eines Fahrzeugs testen.

Für die jungen Menschen war es eine erlebnisreiche Abwechslung - für die Wirtschaftsjunioren und die Sozialpädagogen ein erster Anknüpfungspunkt für weitere Projektideen.

Bildnachweis: Wirtschaftsjunioren Deutschland

Bundesvorstand in Aktion mit Geflüchteten in Berlin am 15. Juli 2016

Bundesvorstand in Aktion mit Geflüchteten in Berlin am 15. Juli 2016

25Willkommenskultur ganz praktisch - das war unser Motto am letzten Freitag. Gemeinsam mit jungen Flüchtlingen packte der Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland am vergangenen Freitag kräftig an: sägen, schippen, schleifen. Der Außenbereich eines multikulturellen Begegnungshauses wurde renoviert. Unter anderem wurde das Baumhaus, das vom Architekten Florian Kneer entworfen wurde, von Moos befreit und das Langhaus neu "aufgezogen". In der lockeren Atmosphäre lernten sich Wirtschaftsjunioren und die jungen Leute mal von einer anderen Seite kennen, anpacken verbindet schließlich.

Die Wirtschaftsjunioren wollen geflüchtete junge Menschen aktiv in die Gesellschaft einbinden – sei es durch gemeinsame Aktivitäten oder durch Orientierungshilfe am Ausbildungsmarkt.Am Vormittag hatten die Wirtschaftsjunioren daher zur Berufsberatung eingeladen. Wer hart arbeitet, hat sich natürlich auch Freizeit verdient und so saß man am Abend bei einem Snack zusammen.

Das Kreativhaus Berlin ist eine Kultur- und Begegnungsstätte mit soziokulturellen Angeboten. Die jungen geflüchteten Menschen kamen über den Jugendmigrationsdienst beim CJD Berlin Mitte.

Auch das Bundesjugendministerium berichtet.


Bildnachweise: WJD

Ausbildungsinformationsbörse für junge Flüchtlinge in Berlin am 4. April 2016

Ausbildungsinformationsbörse für junge Flüchtlinge in Berlin am 4. April 2016

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland wollten jungen Flüchtlingen in Sachen Ausbildung mit Informationen aus erster Hand, direkt und konkret weiterhelfen. In Gemeinschaftsarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde eine Ausbildungsinformationsbörse erarbeitet, die letztlich auch in deren Räumen stattfand. Mit Hilfe des langjährigen Partners, der Jugendmigrationsdienste, konnte die Idee eines Speeddatings in die Tat umgesetzt werden. Die Idee fand auch bei weiteren Partnern grossen Zuspruch. Mit dabei waren die IHK, HWK, Berufsbildungsberatung und arrivo.

Speeddating mal anders
Die Idee: An vier Tischen würden verschiedene Schwerpunkte besprochen werden. Ein Tisch würde besetzt von der Industrie und Handelskammer, einer von der Handwerkskammer, einer von der Ausbildungs- und Berufsinitiative Arrivo, einer von Wirtschaftsjunioren. Die erwarteten 40 Jugendlichen sollten zwischen den Tischen wechseln und ihre Fragen stellen. Aber es kam anders. Statt der erwarteten 40 Jugendlichen kamen am 4. April etwa 100 junge Leute zur Konrad-Adenauer-Stiftung. Die jungen Leute kamen größtenteils aus Syrien und Irak.

Ungebremste Wissbegierde

Das Interesse war umwerfend und erste logistische Herausforderungen, ausgelöst durch den Ansturm, konnten schnell gemeistert werden: Ein weiterer Raum wurde benötigt, zwei zusätzliche Informations-Tische wurden besetzt, weitere Referenten wurden dazu geholt. Die fünf Arabisch-Übersetzer hatten alle Hände voll zu tun. Die Jugendlichen aus den Jugendmigrationsdiensten und dem Modellprojekt jmd2start nutzten ihre Chance mit UnternehmerInnen in Kontakt zu treten. Was ist eigentlich die duale Ausbildung? Wie finde ich eine Ausbildungsstelle? Was bringt mir ein Praktikum? Manche Themen wurden sehr detailliert, andere im Überblick behandelt, manche Gespräche fanden auf Deutsch und viele auf Arabisch statt. Hamed, der vor einem halben Jahr aus Syrien kam, hat in Damaskus französische Literatur studiert. In Deutschland möchte er nun auf Übersetzer umsatteln; er sucht nun ein Praktikum um besser Deutsch zu lernen. Tipps für die Praktikumssuche bekam er an dem Nachmittag von der IHK und den Wirtschaftsjunioren. Außerdem hat auch er etwas Neues gelernt „Ich hatte noch nichts von der dualen Ausbildung in Deutschland gehört. Das ist in der Kombination aus Theorie und Praxis wirklich ein cooles Konstrukt.“

Erfolg hoch zwei
Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg, deshalb soll die Ausbildungsinformationsbörse auch kein einmaliges Event bleiben. "Für uns Unternehmer war neben der Wissensvermittlung insbesondere der persönliche Kontakt mit den Jugendlichen besonders wertvoll. Wir werden diese Informationsbörse in Zusammenarbeit mit Konrad-Adenauer-Stiftung und den Jugendmigrationsdiensten nochmals organisieren" sagt Daniel Wiegand, Wirtschaftsjunior aus Berlin.

Bildrechte: WJD/Hertzsch/Fotomanufaktur-hertzsch.de

Gemeinsam über den Tellerrand schauen: Junge Wirtschaft kocht mit Staatssekretär und Flüchtlingen am 11. März 2016

Gemeinsam über den Tellerrand schauen: Junge Wirtschaft kocht mit Staatssekretär und Flüchtlingen am 11. März 2016

Am 11. März 2016 hieß es anpacken: Wirtschaftsjunioren und 24 junge Menschen, darunter auch Flüchtlinge, kamen in Karlsruhe zu einem Schnuppertag in einer Lehrküche zusammen. Gemeinsam mit Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, kochten sie landestypische Gerichte und tauschten sich zum Thema duale Ausbildung aus.

Über den Tellerrand
Bulgursalat, Falafel, Anis-Tee – die gemeinsame Kochaktion war nicht nur mit Blick auf die vielen hergestellten Köstlichkeiten ein voller Erfolg. Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe hatten in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes Baden junge Menschen mit Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge zu einem besonderen Tag eingeladen: Gemeinsam Kochen mit Staatssekretär und Bundesvorstand stand auf dem Menü. Ziel war es, den jungen Teilnehmenden neue Impulse mit auf den Weg zu geben und Zugang zur Arbeitswelt zu schaffen. Einige Jugendliche entpuppten sich als talentierte Küchenchefs und beeindruckten mit ihren Fähigkeiten auch die Ausbilderinnen. Sie zeigten dem Staatssekretär Dr. Kleindiek, wie man Orangen filetiert und Röschen aus Tomaten schnitzt. Außerdem berieten die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe zum Thema Bewerbungen. Viele der Jugendlichen waren sehr gut vorbereitet und nutzten die Chance, ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen zu lassen. Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen war die Freude ob der gelungenen Aktion groß. Staatssekretär Dr. Kleindiek resümierte: „Junge Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, sind motiviert, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Davon konnte ich mich heute live überzeugen. Es ist wichtig, dass die Wirtschaftsjunioren und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zusammenarbeiten, um ihnen Praxiserfahrungen zu ermöglichen.“

Wertvolle Erfahrungen
Für die Wirtschaftsjunioren war vor allem der direkte Austausch mit den Jugendlichen eine Bereicherung. So lernten sie die persönlichen Geschichten der Flüchtlinge kennen und erfuhren Vieles über die Herkunftsländer und dortigen Traditionen. Benjamin Weiler, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe ist zufrieden „Die Kochaktion mit den Jugendlichen war eine tolle Erfahrung. Wir hatten viel Spaß und es war interessant zu sehen, wie vielseitig und motiviert sie sind.“ Die Karlsruher Wirtschaftsjunioren wollen die Jugendlichen weiter auf ihrem Weg unterstützen und Integration fördern.

Bildrechte: WJD/Anna Schröder